Babys Bäuchlein wird massiert

So klein und so stark: Babys Bäuchlein

Rund um Babys Bäuchlein: Was das kleine Wunder alles kann

Wusstest du, dass Magen und Darm mit die ersten Organe waren, die bei deinem Baby angelegt wurden? Und bereits am Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels hatte dein Baby alles, was es jetzt zum Verdauen und für seine Entwicklung braucht: Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm. Auch die mehr als 100 Millionen Nervenzellen waren damals schon vorhanden. Lerne, was in den ersten Monaten im Leben deines Babys im Bäuchlein passiert und was das Multitalent alles kann.

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Verdauung für Anfänger - von Fruchtwasser bis Pizza

Schon im dritten Schwangerschaftsmonat bildete dein Baby Verdauungsenzyme. Die waren noch fast arbeitslos, denn während der Schwangerschaft hat dein Baby ja nur Fruchtwasser getrunken. Doch zum Üben genügte das, und über die Monate hinweg hat sich in Babys Bäuchlein tatsächlich etwas Darminhalt angesammelt. Er wird Mekonium, im Volksmund Kindspech, genannt und in den Tagen nach der Geburt ausgeschieden. Diese klebrige, grünlich-schwarze Masse in der Windel ist also der erste Hinweis darauf, dass der Darm deines Babys normal arbeitet.Im Mutterleib war Babys Bäuchlein noch fast keimfrei, aber damit ist jetzt Schluss. Während der Geburt, beim Stillen bzw. Trinken aus dem Fläschchen und beim Kuscheln - überall sammelt ein Baby mit Lippen und Zunge Bakterien ein. Sie besiedeln Babys Darm und vermehren sich dort munter weiter. Viele dieser Bakterien sind ausgesprochen nützlich, denn sie können einige Krankheitserreger unschädlich machen. Außerdem bilden sie Vitamine und helfen bei der Verdauung. Nach der Geburt dauert es noch ungefähr zwei Jahre, bis dein Baby eine widerstandsfähige Darmflora hat, in der dann 100 Billionen Darmbakterien wohnen.Solange noch relativ wenig gute Bakterien da sind und auch manch ein Verdauungsenzym fehlt, kann das unreife Bäuchlein deinem Baby häufiger Beschwerden bereiten. Aber keine Sorge, auch wenn dein Kleines viel pupst oder Durchfall hat, kann es in der Regel genug Nährstoffe aufnehmen, um bestens zu gedeihen.

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Du hilfst den guten Bakterien in Babys Bäuchlein, indem du es stillst. Muttermilch ist optimal an die Bedürfnisse deines Kindes angepasst und bietet den hilfreichen Darmbakterien genau die Nahrung, die sie brauchen. Wenn du nicht stillen kannst oder willst, frage deine Hebamme oder deinen Kinderarzt nach Säuglingsnahrung, die zum Alter deines Babys passt und die Entwicklung des kleinen Bäuchleins ebenfalls gut fördert.

Wenn du mit 4 bis 6 Monaten vollwertige Beikost einführst und für einen ausgewogenen Speiseplan sorgst, tust du viel dafür, dass die Darmflora deines Babys sich optimal entwickelt. Anfangs sollte alles noch ganz mild und ungewürzt sein. Mit etwa einem Jahr verträgt dein Baby dann das meiste, was dir schmeckt. Auf kleine und harte Lebensmittel, wie beispielsweise Johannisbeeren oder Nüsse, die beim Verschlucken leicht in die Luftröhre gelangen können, solltest du allerdings noch verzichten. Ebenso auf stark blähende Nahrungsmittel, wie Hülsenfrüchte und bestimmte Kohlsorten sowie scharfe Gewürze

Nahaufnahmen Babys Füße

Fittes Bäuchlein, schlaues Köpfchen, wenig Infekte

Wusstest du, dass die Bauchgesundheit eng mit der Entwicklung des Gehirns verknüpft ist? Denn über seine 100 Millionen Nervenzellen kommuniziert Babys Darm mit Babys Gehirn. Über die sogenannte Darm-Hirn-Achse wechseln Signale hin und her. Das bedeutet: Ist im Bäuchlein alles ok, fühlt sich dein Baby wohl, ist aufgeweckt und munter.

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Eine weitere Schlüsselfunktion von Babys Bäuchlein ist der Aufbau eines gesunden Immunsystems. Beachtliche 70% der Immunzellen befinden sich in Babys Bäuchlein und schützen es vor Infektionen und Allergien. Aktuellen Studien zufolge, prägen die ersten 1000 Tage in der Entwicklung eines Menschen – gerechnet ab Schwangerschaftsbeginn – seine Gesundheit lebenslang. Du kannst jetzt also ganz besonders viel für die Gesundheit deines Kindes tun. Das tust du während der Schwangerschaft, wenn du dich selbst ausgewogen ernährst. Nach der Entbindung liefert Muttermilch deinem Baby alles, was es zu seiner Entwicklung braucht. Wenn du nicht stillen kannst oder willst, sprich mit deiner Hebamme oder deinem Kinderarzt/deiner Kinderärztin und lass dich zu einer Säuglingsnahrung beraten, die perfekt auf die Bedürfnisse deines Babys ist. Nach 4 bis 6 Monaten kannst du mit der Beikost dafür sorgen, dass die Darmflora weiterhin vor allem gute Bewohner bekommt. Ein Beispiel: Gib deinem Baby Früchte, Gemüse und Getreide. Sie enthalten unlösliche Ballaststoffe und zählen zu den komplexen Kohlenhydraten. Diese fördern die Besiedlung von Babys Bäuchlein mit vielen verschiedenen Bakterien und somit natürlich auch weiterhin seine körperliche und geistige Gesundheit.

Und wenn das Bäuchlein Mucken macht?

Das kleine Bäuchlein ist extrem fleißig: Es arbeitet doppelt so schnell wie der Bauch eines Erwachsenen, gemessen an der Zahl der Stuhlgänge. Was so viel leistet, kann auch mal aus dem Takt geraten. Finde auf unseren Milupa-Seiten vielfältige Tipps, wie du Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Blähungen und Verstopfung lindern kannst.

 

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Du hast noch mehr Fragen zu Babys Bäuchlein?

Unsere Milupa Mama & Co Beratung ist jederzeit für all deine Fragen rund um Babys Bäuchlein und seine Verdauung da.